Mehr muss man nicht wissen, um an dieser atemlosen Paranoia-Hatz von Steven Spielberg Spaß zu haben. Doch natürlich konnte es sich die PR-Abteilung des Filmverleihs nicht nehmen lassen, schon Monate im Voraus heraus zu posaunen, dass der Star-Regisseur zwei Jahrzehnte nach
„Krieg der Welten“ (und noch viel länger nach
„E.T. – Der Außerirdische") zu einem seiner Lieblingsthemen zurückkehrt: Besucher aus dem All. Der Titel „Disclosure Day“ weckt dabei durchaus Erwartungen, doch natürlich hat Spielberg nicht wirklich etwas zu enthüllen. Stattdessen hat er hier eher ein Remake seiner
„Unheimlichen Begegnung der dritten Art“ im Gewand eines Verschwörungsthrillers gedreht.
Wichtiger als Spielbergs Rückkehr zur Alien-Thematik ist ohnehin seine Rückkehr zu perfektem Popcorn-Kino. Wie der Film sein Publikum ab Minute eins ins Geschehen stürzt und bis zum Ende bei der Stange hält, ist bestes Blockbuster-Handwerk, wie es Spielberg länger nicht gezeigt hat. Dank der guten Besetzung funktioniert das tatsächlich, ohne langwierig die Figuren einzuführen. Das Tempo wiederum hilft dabei, rasant an einigen Logik-Lücken und schwachen CGI-Effekten vorbei zu rauschen...
Fazit: Top-Unterhaltung. Spielberg enthüllt alte Stärken.